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	<title>Kommentare zu Treibers Antikapitalismus-Blog</title>
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	<description>Kritische Theorie und reformistische/revolutionäre Praxis</description>
	<lastBuildDate>Fri, 25 Sep 2009 12:40:49 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentare von Gerhard Treiber zu Die Schwächen der gegenwärtigen Sozialdemokratie</title>
		<link>http://treiberagainstcapitalism.wordpress.com/2009/09/02/die-schwachen-der-gegenwartigen-sozialdemokratie/#comment-23</link>
		<dc:creator>Gerhard Treiber</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 12:40:49 +0000</pubDate>
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		<description>Dass die FPÖ Antworten auf die dringenden Fragen unserer Zeit hat, kann ich nicht sehen. Vielmehr nützt die FPÖ ihren Status als Partei ohne Regierungsverantwortung auf Bundes- oder Landesebene, um die Enttäuschung und Ressentiments der Modernisierungsverlierer emotional zu bedienen. Damit erweckt sie bei einigen Menschen den Anschein, dass sie ihre Anliegen vertritt.Wenn man jedoch ihre mediale Selbstdarstellung und ihre eigentliche Programmatik vergleicht - dann sieht die Sache ganz anders aus!
Dass sich auch die Sozialdemokratie seit New Labor und dem dritten Weg selbst dem Neoliberalismus angebiedert hat, sodass keinerlei Spielraum mehr für wahre sozialdemokratische Politik bleibt, ist wahrlich ein gigantischer Sündenfall! Aber es ist noch nicht zu spät, den Kurs zu wenden.
Da es links der Sozialdemokratie keine demokratische Alternative gibt, wäre es sehr wohl schade für alle Werktätigen, wenn die Sozialdemokratie als politische Kraft marginalisiert ist!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die FPÖ Antworten auf die dringenden Fragen unserer Zeit hat, kann ich nicht sehen. Vielmehr nützt die FPÖ ihren Status als Partei ohne Regierungsverantwortung auf Bundes- oder Landesebene, um die Enttäuschung und Ressentiments der Modernisierungsverlierer emotional zu bedienen. Damit erweckt sie bei einigen Menschen den Anschein, dass sie ihre Anliegen vertritt.Wenn man jedoch ihre mediale Selbstdarstellung und ihre eigentliche Programmatik vergleicht &#8211; dann sieht die Sache ganz anders aus!<br />
Dass sich auch die Sozialdemokratie seit New Labor und dem dritten Weg selbst dem Neoliberalismus angebiedert hat, sodass keinerlei Spielraum mehr für wahre sozialdemokratische Politik bleibt, ist wahrlich ein gigantischer Sündenfall! Aber es ist noch nicht zu spät, den Kurs zu wenden.<br />
Da es links der Sozialdemokratie keine demokratische Alternative gibt, wäre es sehr wohl schade für alle Werktätigen, wenn die Sozialdemokratie als politische Kraft marginalisiert ist!</p>
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		<title>Kommentare von jonjon zu Die Schwächen der gegenwärtigen Sozialdemokratie</title>
		<link>http://treiberagainstcapitalism.wordpress.com/2009/09/02/die-schwachen-der-gegenwartigen-sozialdemokratie/#comment-22</link>
		<dc:creator>jonjon</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 07:17:50 +0000</pubDate>
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		<description>Das Klientel der Sozialdemokraten wählt lieber die FPÖ, weil die sich Antworten auf dringende Fragen zu geben trauen. Die Sozialdemokratie liegt im Koma: Wenn man bedenkt, dass wir gerade die größte Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten hatten bzw. haben und in dieser Situation sozialdemokratische Parteien nicht in der Lage sind aufzutrumpfen, dann muss man sich schon langsam fragen, ob diese nicht einfach ebenso Teil des Problems sind. Dass sich alle dem New Labor Modell einer &quot;neoliberalen&quot; Sozialdemokratie angehängt (bzw. noch vielmehr: verschrieben) haben und somit keinerlei Spielraum für sozialdemokratische Politik übrig bleiben kann, war wohl der größte Sündenfall. 
Und gäbe es linke Alternativen, es wäre nicht schade um die sozialdemokratischen Parteien.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Klientel der Sozialdemokraten wählt lieber die FPÖ, weil die sich Antworten auf dringende Fragen zu geben trauen. Die Sozialdemokratie liegt im Koma: Wenn man bedenkt, dass wir gerade die größte Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten hatten bzw. haben und in dieser Situation sozialdemokratische Parteien nicht in der Lage sind aufzutrumpfen, dann muss man sich schon langsam fragen, ob diese nicht einfach ebenso Teil des Problems sind. Dass sich alle dem New Labor Modell einer &#8222;neoliberalen&#8220; Sozialdemokratie angehängt (bzw. noch vielmehr: verschrieben) haben und somit keinerlei Spielraum für sozialdemokratische Politik übrig bleiben kann, war wohl der größte Sündenfall.<br />
Und gäbe es linke Alternativen, es wäre nicht schade um die sozialdemokratischen Parteien.</p>
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		<title>Kommentare von Gerhard Treiber zu Die Schwächen der gegenwärtigen Sozialdemokratie</title>
		<link>http://treiberagainstcapitalism.wordpress.com/2009/09/02/die-schwachen-der-gegenwartigen-sozialdemokratie/#comment-21</link>
		<dc:creator>Gerhard Treiber</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 05:20:52 +0000</pubDate>
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		<description>Danke, Dieter, für Deinen ausführlichen Kommentar! Zum letzten Punkt: Ich glaube nicht, dass die Sozialdemokratie in Österreich von ihrem Antifaschismus abrücken muss, um den machtstrategisch wichtigen Freiraum zu nutzen, sich nicht mit Haut und Haaren der Volkspartei auszuliefern, die das natürlich schamlos ausnutzt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, Dieter, für Deinen ausführlichen Kommentar! Zum letzten Punkt: Ich glaube nicht, dass die Sozialdemokratie in Österreich von ihrem Antifaschismus abrücken muss, um den machtstrategisch wichtigen Freiraum zu nutzen, sich nicht mit Haut und Haaren der Volkspartei auszuliefern, die das natürlich schamlos ausnutzt!</p>
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		<title>Kommentare von Dieter zu Die Schwächen der gegenwärtigen Sozialdemokratie</title>
		<link>http://treiberagainstcapitalism.wordpress.com/2009/09/02/die-schwachen-der-gegenwartigen-sozialdemokratie/#comment-20</link>
		<dc:creator>Dieter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 20:19:30 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Gerhard,

ja es stimmt, die Sozialdemokratie betreibt eine &quot;ich-will´s-allen-recht-machen&quot;-Politik und das nicht nur in Österreich, sondern in den weitersten Teilen Europas.

Noch schlimmer ist es, dass dieser Prozess kein neuer ist. Selbst in der Zeit des Austromarxismus war man zwar in der Sprache radikal, doch wich man (v.A. seit den beginnenenden 20er-Jahren) Schritt um Schritt vor den antidemokratischen, antiparlamentaristischen, faschistischen Kräften zurück. - Begab sich immer mehr in die Defensive. - Das Resultat kennen wir.

Nun mag der eine oder die andere sagen: &quot;Das war eine andere Zeit, das waren andere Voraussetzungen&quot; - Tatsächlich? Was ist heute anders? Die Konservativen betreiben ihren Klassenkampf vielleicht mit anderen Mitteln, doch ist er deswegen weniger gegen die Interessen der arbeitenden Menschen? ÖH, Polizei, Hauptverband, antidemokratische Kräfte in der ÖVP gibt es zu Hauf. Und haben sie sich je vom Austrofaschismus distanziert (vgl. Andreas Khol zum Gedenken an die Opfer des 12. Februar am 12. Februar 2004). Wie sage ich so gerne: Es ist vielleicht eine andere Liga, aber es ist definitiv der selbe Sport.

Die &quot;Krankheit&quot; der Sozialdemokratie zeigt sich noch viel deutlicher, wenn man bemerkt, dass sich Spitzenfunktionärinnen und Spitzenfunktionäre sich mit den reaktionären Ideen arrangiert zu haben scheinen. Anders wäre die eine oder andere Aussage (auch von höchster Stelle) nicht denkbar. Die Sozialdemokratie läuft Gefahr sozialdemokratische Ideen, Visonen, Werte, Ziele undenkbar zu machen, weil die Spitze selbst nicht mehr denkt. Sind wir froh, dass es eine große Zahl von Funktionärinnen und Funktionären gibt, die noch genau wissen, was Sozialdemokratie bedeutet, wofür sie steht und was ihre Ziele sind.

Ich gebe dir in deiner Analyse recht, wenn du sagst, dass die Sozialdemokratie bewusst ihr eigentliches Klientel ansprechen sollte, auch auf die Gefahr hinauf, dass man dann vielleicht einen Hofrat, einen Industrie-Prokuristen oder einen Zinsherren verliert.

In einem Punkt muss ich dir ganz vehemend widersprechen. Ja, es brächte taktische Vorteile mit einer nationalistischen Partei, die hart am Verbotsgesetz agiert, zu paktieren. Und vielleicht brächte dies der österreichischen Sozialdemokratie sogar den selben Effekt, wie den Konservativen 2002. Jedoch wäre dies die Aufgabe (oder zumindest Aufweichung) einer der wichtigsten Grundsätze der Sozialdemoikratie - Antifaschismus!
Auf der anderen Seite stellt sich dann die Frage, warum man mit einer ÖVP paktiert?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Gerhard,</p>
<p>ja es stimmt, die Sozialdemokratie betreibt eine &#8222;ich-will´s-allen-recht-machen&#8220;-Politik und das nicht nur in Österreich, sondern in den weitersten Teilen Europas.</p>
<p>Noch schlimmer ist es, dass dieser Prozess kein neuer ist. Selbst in der Zeit des Austromarxismus war man zwar in der Sprache radikal, doch wich man (v.A. seit den beginnenenden 20er-Jahren) Schritt um Schritt vor den antidemokratischen, antiparlamentaristischen, faschistischen Kräften zurück. &#8211; Begab sich immer mehr in die Defensive. &#8211; Das Resultat kennen wir.</p>
<p>Nun mag der eine oder die andere sagen: &#8222;Das war eine andere Zeit, das waren andere Voraussetzungen&#8220; &#8211; Tatsächlich? Was ist heute anders? Die Konservativen betreiben ihren Klassenkampf vielleicht mit anderen Mitteln, doch ist er deswegen weniger gegen die Interessen der arbeitenden Menschen? ÖH, Polizei, Hauptverband, antidemokratische Kräfte in der ÖVP gibt es zu Hauf. Und haben sie sich je vom Austrofaschismus distanziert (vgl. Andreas Khol zum Gedenken an die Opfer des 12. Februar am 12. Februar 2004). Wie sage ich so gerne: Es ist vielleicht eine andere Liga, aber es ist definitiv der selbe Sport.</p>
<p>Die &#8222;Krankheit&#8220; der Sozialdemokratie zeigt sich noch viel deutlicher, wenn man bemerkt, dass sich Spitzenfunktionärinnen und Spitzenfunktionäre sich mit den reaktionären Ideen arrangiert zu haben scheinen. Anders wäre die eine oder andere Aussage (auch von höchster Stelle) nicht denkbar. Die Sozialdemokratie läuft Gefahr sozialdemokratische Ideen, Visonen, Werte, Ziele undenkbar zu machen, weil die Spitze selbst nicht mehr denkt. Sind wir froh, dass es eine große Zahl von Funktionärinnen und Funktionären gibt, die noch genau wissen, was Sozialdemokratie bedeutet, wofür sie steht und was ihre Ziele sind.</p>
<p>Ich gebe dir in deiner Analyse recht, wenn du sagst, dass die Sozialdemokratie bewusst ihr eigentliches Klientel ansprechen sollte, auch auf die Gefahr hinauf, dass man dann vielleicht einen Hofrat, einen Industrie-Prokuristen oder einen Zinsherren verliert.</p>
<p>In einem Punkt muss ich dir ganz vehemend widersprechen. Ja, es brächte taktische Vorteile mit einer nationalistischen Partei, die hart am Verbotsgesetz agiert, zu paktieren. Und vielleicht brächte dies der österreichischen Sozialdemokratie sogar den selben Effekt, wie den Konservativen 2002. Jedoch wäre dies die Aufgabe (oder zumindest Aufweichung) einer der wichtigsten Grundsätze der Sozialdemoikratie &#8211; Antifaschismus!<br />
Auf der anderen Seite stellt sich dann die Frage, warum man mit einer ÖVP paktiert?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Gerhard Treiber zu Darf mit Staatsgeldern auf den Finanzmärkten spekuliert werden?</title>
		<link>http://treiberagainstcapitalism.wordpress.com/2009/07/28/darf-mit-staatsgeldern-auf-den-finanzmarkten-spekuliert-werden/#comment-16</link>
		<dc:creator>Gerhard Treiber</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 12:07:54 +0000</pubDate>
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		<description>Danke!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Gerhard Treiber zu Verwaltungsreform statt Steuererhöhung? Josef Pröll in der Pressestunde</title>
		<link>http://treiberagainstcapitalism.wordpress.com/2009/06/28/welchen-unsinn-darf-ein-finanzminister-verzapfen/#comment-15</link>
		<dc:creator>Gerhard Treiber</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 12:07:09 +0000</pubDate>
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		<description>Bei aktuellen Anlässen wird es weitere Artikel zum Thema geben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei aktuellen Anlässen wird es weitere Artikel zum Thema geben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Videolan zu Darf mit Staatsgeldern auf den Finanzmärkten spekuliert werden?</title>
		<link>http://treiberagainstcapitalism.wordpress.com/2009/07/28/darf-mit-staatsgeldern-auf-den-finanzmarkten-spekuliert-werden/#comment-14</link>
		<dc:creator>Videolan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 11:10:38 +0000</pubDate>
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		<description>Coole Seite!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Coole Seite!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Nachrichten zu Verwaltungsreform statt Steuererhöhung? Josef Pröll in der Pressestunde</title>
		<link>http://treiberagainstcapitalism.wordpress.com/2009/06/28/welchen-unsinn-darf-ein-finanzminister-verzapfen/#comment-7</link>
		<dc:creator>Nachrichten</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 10:01:40 +0000</pubDate>
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		<description>Ein sehr interessanter Artikel. Sollten Sie noch weitere Informationen haben - wurde ich mich freuen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr interessanter Artikel. Sollten Sie noch weitere Informationen haben &#8211; wurde ich mich freuen</p>
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